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Hatte der Förderverein auch Mittel in ansehnlicher Höhe zur Schulhofumgestaltung angespart, so
reichten diese Mittel bei weitem nicht aus, das Großprojekt zu finanzieren. Neben Planung und weitgehender Umsetzung in Eigenleistung, musste die Schulgemeinschaft auch noch
selbst die notwendigen fehlenden Finanzierungsmittel auftreiben.
Besonders hilfreich war, dass durch die Bezirkregierung Köln ein großer Zuschuss (30.000 DM) zur
Flächenentsiegelung bereit gestellt wurde. Da auch mit diesen Mitteln die Finanzierung noch nicht gesichert war, mussten weitere Geldgeber gefunden werden.
Um diesen Geldgebern zu zeigen, wofür sie Geld geben sollten, wurde ein großes maßstabsgerechtes
Modell (2m x 2m) der beabsichtigten Umgestaltung angefertigt.
Das Modell hat seine Wirkung nicht verfehlt. Während einer eigens organisierten
Präsentationsveranstaltung, wurde der Schulgemeinschaft und der interessierten Öffentlichkeit das zukünftige Aussehen des Schulhofes vorgestellt.
Noch am gleichen Abend wurden großzügige Spenden in eine große Sammelflasche gesteckt. In den
darauffolgenden Wochen gingen weitere ansehnliche Spendenbeiträge auf dem Konto des Fördervereins ein.
Neben den Barmitteln wurden in erheblichem Umfang Sachmittel vor allem von ortsansässigen Firmen
gespendet: z.B.
- stark verbilligte Entsiegelung - der gesamte Perlkies für den Fallschutz
- der notwendige kostspielige Asphaltschnitt vor der Entsiegelung - der gesamte Beton für Fundamente und sonstige Befestigungen - Pflanzen u.v.a.m
Sehr viel Geld wurde durch die Eigenleistung vieler Helfer aus der Elternschaft gespart:
- Randbefestigung der entsiegelten Flächen - Anlage der Fundamente für die Spielgeräte
- Einbringen des Perlkieses in die entsiegelten Flächen - Aufstellen der Spielgeräte - Aufbereitung der Flächen für die Bepflanzung - Bepflanzung
Der Schulgemeinschaft der Herseler-Werth-Schule ist es tatsächlich gelungen, ohne finanzielle
Beteiligung des Schulträgers die notwendigen Mittel für die Umgestaltung zusammen zu tragen.
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