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Seit Beginn des Schuljahres 2009/ 2010 im August des Jahres 2010 gehört die Herseler-Werth-Schule zum Kreis der prima(r)forscher-Schulen. Damit verbunden ist die Verpflichtung, ein naturwissenschaftliches Profil zu entwickeln und
forschendes Lernen im Schulalltag zu verankern. Dieser Verpflichtung kommt die Schule gerne nach.
Bereits zu Beginn des Sommerferien wurde in einer großen Umbaumaßnahmen ein großzügiger Förderbereich geschaffen. Seit Schuljahrsbeginn wird dieser Förderbereich regelmäßig wöchentlich von allen Klassen genutzt. Der Stundenplan wurde entsprechend gestaltet und auf der Basis des Stundenplans wurde ein Raumnutzungsplan erstellt.
Im Konzept wurde festgelegt, dass die Förderung der Naturwissenschaften Physik und Chemie sowie die Technik im Mittelpunkt des
Interesses steht. Alle Kolleginnen und Kollegen sollen im Verlaufe des Schuljahres Themen nach eigenen Neigungen erproben. Anschließend wird in einem schulinternen Spiralcurriculum
verbindlich festgelegt, welche Themen in welcher Jahrgangsstufe verpflichtend bearbeitet werden müssen.
Bei der Auswahl der Themen ist es wichtig, dass die Kinder auch Hintergründe der Experimente verstehen können. Ein reines Verweilen auf
der Phänomenebene lehnen wir ab.
Gemäß den behandelten Themen wird die Materialsammlung Stück für Stück erweitert. Bereits angeschafft wurden Baukästen von Metallus,
diverse Geräte von Cornelsen Experimenta und anderen einschlägigen Lieferanten. Sehr wetvoll sind Arbeitsmappen der Fa. Spectra zu den Themenbereichen Luft und Luftdruck, Schall, Brückenbau
und Schwimmen und Sinken. Da wir mit den angeboten Materialkisten nicht ganz zufrieden sind, stellen wir die Materialien entsprechend den Vorgaben im Ordner selbst zusammen. Dadurch steht
wesentlich mehr Material zur Verfügung, so dass immer nur zwei Kinder zusammenarbeiten können.
Im Laufe der Wochen haben die Kolleginnen nach anfänglicher Zurückhaltung erfahren, dass Inhalte aus den Bereichen Physik, Chemie und
Technik nicht nur für die Kinder hoch interessant sind.
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