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Die Herserler-Werth-Schule wurde im Zeitraum vom 07. - 09.05.2007 einer Qualitätsanalyse unterzogen. Das Ergebnis ist in einem sehr detaillierten
“Bericht zur Qualitätsanalyse” zusammengefasst.
Auf den Unterseiten werden zwei Elemente dieses Berichtes veröffentlicht:
- Zentrale Befunde - Übersicht über die Bewertung in den Einzelbereichen
Qualitätsbericht
von Christiane Kaspari
Im September 2007 ist in einer öffentlichen Sitzung, bei der leider die Elternbeteiligung sehr gering war, der Bericht zur Qualitätsanalyse vorgestellt worden.
Bei den angesetzten Bewertungsstufen von 1 – 4 (1: erheblich entwicklungsbedürftig, 4: vorbildlich) hat unsere Schule erfreulicherweise mit der Stufe 3 (eher stark als
schwach) abgeschlossen. Von insgesamt 28 begutachteten Punkten wurde 3 Mal die 4 und 3 Mal die 2 vergeben. 3 Punkte wurden nicht bewertet und 19 Punkte wurden als eher stark als
schwach (Stufe 3) eingestuft.
Im Folgenden werden einige Punkte aus dem Qualitätsbericht kurz dargestellt, die den Bereichen Ergebnisse der Schule sowie Lernen und Lehren – Unterricht
entnommen sind. Die Bereiche Schulkultur, Führung und Schulmanagement, Professionalität der Lehrkräfte und Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung werden nicht
berücksichtigt.
Abschlüsse: Dieser Bereich ist nicht bewertet worden. Es wird aber festgestellt, dass die im Jahrgang 3 ermittelte Wiederholerquote mit 8,3% einen vergleichsweise hohen Wert darstellt (NRW 0,6%). Dagegen gab es keinen Wechsel in die Förderschule.
Vermittelte Fachkompetenzen: Auch dieser Bereich ist nicht in die Bewertung mit eingeflossen. Bemerkt wurde, dass die Differenz der Ergebnisse aus VERA
(landesweite Vergleichsstudie in der 3. Klasse) zwischen den einzelnen Klassen „auffallend“ hoch sei und man sich hiermit auseinandersetzen müsse.
Personale Kompetenzen: (Bewertungsstufe 3) Die Förderung dieser Kompetenzen gehört laut Bericht zu den Stärken unserer Schule. Jedoch sollten
verbindliche, einheitliche Absprachen für den Umgang mit Konflikten getroffen werden (Bsp. Klassenrat, Sorgenbuch).
Vermittelte Schlüsselkompetenzen: (Bewertungsstufe 3) In diesem Bereich wird das vorbildliche Medienkonzept gelobt. Verstärkt werden sollten aber
auch Aufgaben, die die Gruppenarbeit und problembezogenes, entdeckendes Lernen fördern.
Leistungskonzept-Leistungsanforderungen: (Bewertungsstufe 3) Dieser Bereich sei laut Bericht für die Eltern nicht transparent genug. Eltern äußerten
sich dahingehend, dass die Lehrer stärker gleichstimmig handeln sollten. Fragen, wie setzt sich die Deutschnote zusammen, nach welchen Kriterien werden Rechtschreibung und
Mathematikarbeiten bewertet, müssten stärker offen gelegt werden.
Unterstützung eines aktiven Lernprozesses/ Individuelle Förderung: (Bewertungsstufe 3) Diese Bereiche werden insgesamt positiv bewertet. Es wird angeregt, die Ansätze, die im Rahmen der individuellen Förderung festgelegt sind, auszubauen. Zum Beispiel sollen Aufgaben, die niveaugerecht angelegt sind und die Anstrengungsbereitschaft herausfordern, offene Aufgabestellungen und fachlich gesicherte Selbstkontrollen noch stärker berücksichtigt werden.
Wir sind ja schon gut, können aber noch besser werden. Das haben die zahlreichen Hinweise im Bericht gut dargestellt. Damit sich unsere Schule auch weiter
entwickelt, hat sich ein Steuerungskreis Qualität gegründet, der sich aus 3 Lehrern/innen und 3 Elternvertretern zusammensetzt. In diesem Gremium sollen konkrete
Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Fragen bzw. Anregungen zu diesem Thema kann man an Herrn Rauh senden.
Wer Lust auf noch mehr Informationen bekommen hat, kann den Bericht zur Qualitätsanalyse als pdf-Datei per Mail bei der Schule anfordern. Weiterhin kann auch
jeder nach vorheriger Anmeldung den Bericht vor Ort einsehen.
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