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Marlies zur Nieden , Psychotherapeutin (HPG)
M.zur.Nieden (ad) t-online.de
Selbstbehauptungstraining für Mädchen an Grundschulen
Mit zunehmendem Alter erleben die Mädchen immer häufiger, dass ihre Grenzen nicht beachtet werden: Ärgereien auf dem Schulhof, Anzüglichkeiten auf der Straße, „zufällige“ Berührungen im Bus, Erpressung, Mobbing u.ä.
Das Anliegen dieses Kurses ist es, den Mädchen Zutrauen in ihre Stärken zu vermitteln. An Hand von Spielen und Übungen können die Kinder ihre Fähigkeiten kennen lernen und
testen, sie sollen Mut bekommen, und Erfolge erleben . Es werden Strategien erarbeitet und eingeübt, mit denen Mädchen lernen, ihre Grenzen wahrzunehmen, sich früh verbal und körperlich gegen Übergriffe
zu wehren, sich in Alltagssituationen zu behaupten und ohne schlechtes Gewissen „nein“ zu sagen.
Ein erhöhtes Selbstbewusstsein hat Auswirkungen auf die Körpersprache und gibt eindeutige Signale nach außen, so dass Opferhaltungen aufgegeben werden. Es ist der
sicherste Schutz davor, Opfer von Gewalt zu werden.
Trainingsinhalte:
• Angst-Wut-Mut-Gefühle wahrnehmen
• Stärken erkennen, Überschätzungen vermeiden
• Auf Grenzüberschreitungen selbstbewusst reagieren
• Kommunikations- und Konfliktfähigkeit erweitern
• „Nein“ sagen ohne schlechtes Gewissen
• Bewusstsein der eigenen Körpersprache (Opferhaltung)
• Körperliche Stärken und Reaktionsvermögen schulen
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