|
Das Bildungs- und Sozialwerk Solidaridad Campoy
in Lima/Peru
wird gefördert und unterstützt von dem Verein
Herederos del Planeta ("Erben der Erde") e.V. Köln
(gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den Anden)
Wie arbeitet Solidaridad Campoy?
Der deutsche Lehrer Dr. Franz Ecker hatte den Traum, die aussichtslose Situation der Slumbewohner im Stadtteil Campoy durch
Bildungseinrichtungen zu verbessern -- mit dem Prinzip: Bekämpfung der Armut durch Bildung.
Franz Ecker erklärt den Kindern der Herseler-Werth-Schule, wofür er den Erlös der Sponsorenläufe in Peru verwendet (aufgenommen am 17.10.2008).
Es gelang ihm, 1976 in Deutschland eine Gruppe von Förderern zu gewinnen und zog
selbst mit seiner peruanischen Ehefrau Ana nach Lima. Dort gründete er mit Bewohnern den Verein Solidaridad Peru Alemania. Die betroffene Bevölkerung ist voll
beteiligt und die zuständigen Behörden werden praktisch gezwungen, ihren Gesetzesauftrag zu erfüllen, nämlich beispielsweise die Lehrer zu bezahlen.
Solidaridad selbst hat im Laufe der Zeit 12 Kindergärten, Schulen, Berufsschulen und jetzt auch noch ein Institut zur Lehrerausbildung mit insgesamt ca. 4.000 beteiligten
Kindern, Jugendlichen und Lehrern geschaffen.
Die in Deutschland gespendeten Gelder gelangen ohne komplizierten
Verwaltungsweg direkt zu den betroffenen in Lima. Regelmäßig gelangt von dort ein Rechenschaftsbericht über die Art und Weise der Verwendung der Gelder an den
Deutschen Verein Herederos.
Viele deutsche Spender waren öfters vor Ort und haben die Erfahrung gemacht, dass
das gespendete Geld wirklich nur für konkrete Projekte und Hilfen ausgegeben wird. Es entstehen auf Grund des ehrenamtlichen Engagements der dort Tätigen so gut wie
keine Verwaltungskosten.
Erfahrungen vor Ort
Viele deutsche Förderer des Projektes Solidaridad Campoy haben sich vor Ort über
die Arbeit ein Bild gemacht und in vielen Fällen auch tatkräftig mitgeholfen. So hat z.B. die Erzieherin Änne Kuntze-Süchting ihre Erfahrungen in dem neuerschaffenen
Behindertenzentrum in mehrmonatiger Mitarbeit 2004 und 2005 eingebracht. Auch der Ingenieur Gerhard Horz war zwei mal dort, um mit den dortigen Arbeitern und
Helfern die Dachkonstruktion des „Auditorio" im pädagogischen Institut zu bauen. Der Architekt Peter Busmann arbeitet seit 1986 kontinuierlich ehrenamtlich mit - er
war insgesamt sieben mal dort -. Das junge Ehepaar Stefanie und Walter Dohrmann hat den neuen Kindergarten im Slum Paraiso in Campoy selbst mit aufgebaut. In
einigen Fällen sind sogar Schüler als Praktikanten dort in Campoy gewesen und berichteten nach ihrer Rückkehr beeindruckt von der Not dort, aber auch von dem
Engagement der
Menschen in Campoy.
|